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Auswahl meiner “gesammelten Werke” (bis 2014)

Es gibt ja Leute, die mich für den Bodensee-Autor halten, andere für einen Bergbuch-Autor, wieder andere für einen Historiker, …
So kennen sie nur eine Facette meines publizistischen Spektrums, in dem es viele Themen gibt, die sich immer wieder berühren.
Die Unterseite „Themenlexikon“ gibt einen kleinen Überblick, die wichtigsten Arbeitsbereiche haben eigene Seiten  (unter „Artikel und Reportagen“).

Bodensee-Autor

Der Wikipedia-Artikel über mich ist 2008 entstanden, weil ich schon damals eine ausreichende Menge an Bodensee-Büchern hatte, um als Bodensee-Autor die Relevanzkriterien zu erfüllen.
Seitdem ist einiges dazugekommen, und damit es übersichtlicher ist, stelle ich hier die „Highlights“ zusammen:

Bodensee-Reiseführer in namhaften Reisebuchverlagen: RV Verlag (1992), Fink-Kümmerly+Frey (1995), Polyglott (1996), Kunth Verlag (2008), Bruckmann Verlag (2010)

Naturwanderführer Untersee (1999): der einzige Führer durch die Natur- und Kulturlandschaft am westlichen Bodensee

Bodensee-ABC. Von Aach bis Zeppelin (2007): die einzige alphabetisch geordnete Landeskunde der Bodensee-Region

Die schönsten Ortsnamen am Bodensee (2007): literarisch-toponymisches Plakat; Handsatz, mehrfarbiger Druck (Waldgut Verlag)

1000 Tipps rund um den Bodensee (2009): das einzige Bodensee-Listenbuch (jeweils 10 „Tipps“/Infos zu 100 Themen)

Hits für Kids am Bodensee (2010, mit Tanja Böttcher): Reiseführer für Familien mit Kindern

Bodensee – genial günstig (2010): der einzige „Schwaben-Führer“ für den Bodensee

Der Bodensee. 101 Orte zum Verweilen und Entdecken (2015): das einzige Bodensee-Buch mit Orten, an denen man „die Seele baumeln lassen“ kann (so der Arbeitstitel)

journalistische Veröffentlichungen zu unterschiedlichen Themenbereichen:
– Architektur (monatliche Rubrik „Seeraum“, seit 2003),
– Kulinarisches (in dem Magazin Seezunge): “Bodensee-Menü”, Käse, Brot, Wasser, u.a.
– Sprache und Dialekte: Bodensee-Alemannisch, Restaurantnamen, u.a.


Von der Idee zum Buch

Im Idealfall geht es so: Ich schlage einem Redakteur eine Reportage oder einem Lektor ein Buchprojekt vor – und er sagt: Das Thema passt gerade in die (über)nächste Ausgabe / ins nächste Jahresprogramm. Weil die Welt nicht immer ideal ist, erfordern viele Projekte einen langen Atem oder hartnäckiges Nachfragen, bis der Artikel nach Monaten oder das Buch nach Jahren mal erscheint. So hat jeder größere Artikel und jedes Buch eine Geschichte: von der Idee bis zur fertigen Veröffentlichung.

Gute Texte

Ein guter Text, vor allem ein Sachtext

  • hat ein – dem Thema und dem Medium – angemessenes Verhältnis von     Information, Bildung und Unterhaltung.
  • darf bei den Kenntnissen, die er für das Verständnis voraussetzt, die Leute weder für zu dumm noch für zu gescheit halten
  • muss so viele Informationen enthalten (soweit es im Rahmen des Textes möglich ist), dass auch für die 10 Prozent aufmerksamen Leser keine Fragen offen bleiben
  • muss für die Laien verständlich sein – und darf für die Fachleute nicht angreifbar sein
  • knüpft am Bekannten an und führt die Leser zum Neuen
  • soll möglichst vielen, aber kann nicht allen Lesern gefallen, denn Texte, die nicht anecken, sind langweilig

Und für einfache Texte eine kleine Anregung von „ganz unten“:

„In Barbiana hatte ich gelernt, dass für das Schreiben folgende Regeln gelten:
Etwas Wichtigeres zu sagen haben, und nützlich für viele oder alle. / Wissen, für wen man schreibt. / Alles zusammentragen, was nützt. / Einen logischen Faden herausfinden und danach ordnen. / Jedes Wort streichen, das nichts nützt. / Jedes Wort streichen, das wir beim Sprechen nicht verwenden.“
(Scuola di Barbiana: „Die Schülerschule. Brief an eine Lehrerin“, Berlin 1970)

Anmerkung: Dieser Text ist eine “Notiz” – keine erschöpfende Abhandlung!

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