Nützliche Infos von Migros und Coop

Meine aufmerksamen Leser+innen haben es schon mitbekommen, dass die Schweizer Gratiszeitungen für meine Bücher und Artikel immer wieder nützliche Informationsquellen sind, vor allem die Wochenzeitungen von Migros und Coop.  Die beiden großen Wochenzeitungen hatten letzte Woche – ich komme meistens erst am Wochenende dazu, sie zu lesen – jeweils eine Titelgeschichte, die zu zwei meiner wichtigsten Arbeitsgebiete passt: Zum Thema „Mundart im Wandel“ wird Franz Hohler zitiert: „Eine Sprache, die sich nicht bewegt, ist tot.“…

weiterlesen

Mein einzigartiges Produkt

Beim “Unternehmerfrühstück” am letzten Donnerstag fragte die Referentin Daniela Ben Said einzelne Gäste im Publikum, wie sie erklären würden, dass ihr Produkt bzw. ihre Firma besser ist als die Konkurrenz. Nicht jede/r konnte spontan sein Alleinstellungsmerkmal nennen, es ist ja auch nicht so einfach, das kurz auf den Punkt zu bringen.   Was hätte ich auf die Frage geantwortet? Ich sage meistens zuerst, dass meine Bücher Sachbücher sind, die man auch zum Reisen benutzen kann,…

weiterlesen

Von Korrekturen und Frauen

Gestern war „Tag der gesunden Ernährung“, heute ist der „Tag der Frauen“ (könnte jeden Tag sein), an diesem Wochenende ist kein Feier- oder Gedenktag, es muss ja auch nicht jeder Tag so eine Funktion haben. Heute ist aber auch der Tag der Korrektur, genauer gesagt der „Tag des Korrekturlesens“, denn korrigieren kann man ja alles Mögliche. Das Korrigieren von Texten ist ja auch eines meiner Arbeitsgebiete, und als Korrektor+in macht man sich nicht immer nur…

weiterlesen

Von der Arbeit im Weinberg

In den letzten Wochen wurden in meiner Nachbarschaft die Reben geschnitten. Dabei geht es darum, fast alle Äste zurückzuschneiden und nur die zwei am meisten Ertrag versprechenden stehenzulassen. Das ist eine mühsame, aber auch mental beanspruchende Tätigkeit, da fast im Sekundentakt Entscheidungen getroffen werden müssen, die sich auf die Menge und die Qualität des Weines auswirken. Der Schnitt selbst wird seit einigen Jahren durch elektrische Scheren erheblich erleichtert, aber die tausendfach zu beantwortende Frage, welche…

weiterlesen

Alles hat seine Geschichte

„Du hast doch Geschichte studiert …“ oder „Sie sind ja Historiker …“  Nein, und ich musste es in den letzten Monaten immer wieder dementieren. Ich habe keinen Studienabschluss in Geschichte – aber in meinen beiden Studienfächern sind meine Interessen immer von der Gegenwart aus zurückgegangen: in der Linguistik Sprachwandel und Sprachgeschichte, in der Politikwissenschaft die Geschichte politischer Ideen und Bewegungen – und im Bereich der Sprachenpolitik das Aussterben (oder die Ausrottung) von Sprachen, wie ich…

weiterlesen

Architektonische Woche

Die vergangene Woche war ziemlich architekturlastig: zwei Preisverleihungsabende „Beispielhaftes Bauen“, erst am Dienstag in Owingen für den Bodenseekreis, dann am Donnerstag in Konstanz für den Landkreis Konstanz. In Owingen war es in einem Saal der selbst ausgezeichnet wurde: Das Bürgerhaus „kultur|o“ hat die Auszeichnung wirklich verdient, denn Form und Material passen gut zur Funktion und zum Ort. In Konstanz ist das Landratsamt in einem „recycelten“ Kasernengelände in der Nachbarschaft von anderen Bauten, die schon mit…

weiterlesen

Modernisierung – 30 Jahre später

Gestern Abend im Bodmanhaus in Gottlieben. Nach einer Art Literaturclub mit Vorstellung ausgewählter Neuerscheinungen spricht mich ein älterer Herr an: „Sie haben doch in den 80er Jahren eine Dissertation über Modernisierung in Frankreich geschrieben. Die ist in unserem Verlag erschienen …“ (fast wörtlich zitiert) Weil ich Herrn Hartung-Gorre fast 30 Jahre lang nicht gesehen habe – und er in seinem Verlag seitdem hunderte, wahrscheinlich tausende von Dissertationen und anderen Büchern veröffentlicht hat, will ich wissen,…

weiterlesen

Digitalisierung – Technik, Politik, Unterricht

Von Schallplatten und Schweinen … / Ein Vortrag vor ein paar Tagen hat mich dazu angeregt, endlich mal meine Gedanken zum Thema „Digitalisierung“ zusammenzuschreiben. „Digitalisierung“ ist für mich schon lange ein Reizwort, denn es gehört in der politischen Sprache zu den Schlagwörtern, die „mehr Wert als Bedeutung haben“, wie es der französische Lyriker und EssayistPaul Valéry Anfang der 30er Jahre für das Wort „liberté“ (Freiheit) formuliert hat – der Wörter, „die mehr singen als sprechen“.…

weiterlesen

Nützliche und schöne Kalender

Als bekennender Analogkalender-User habe ich um den Jahreswechsel verschiedene Rituale, vor allem die wichtigen Kontakte vom alten in den neuen Kalender übertragen: Wer ist auch in diesem Jahr noch (oder wieder) wichtig? Den typographischen Kalender „Typodarium“, den ich nach der Buchmesse vom Verlag Hermann Schmidt bekommen habe, kann ich nicht „nutzen“ – ich kann ihn einfach nur anschauen und bewundern: die Vielfalt der Schriften (jeden Tag eine andere!), die typographischen Erklärungen auf der Rückseite, die…

weiterlesen

Vergnügen auf dem Tannenboden

Nachdem die Seezunge im Handel ist, habe ich an Weihnachten einen Ausflug gemacht, ohne eines der Restaurants zu besuchen, mit denen ich bei der Arbeit daran zu tun hatte, ganz privat. Auf dem Flumserberg musste ich dann doch irgendwo auf einen Kaffee einkehren und ging in ein größeres älteres Hotel, etwas abseits des Skibetriebs. Auch dieses war wieder eine Entdeckung, denn das etwas unscheinbare Äußere verbirgt eine Einrichtung, die noch aus der Bauzeit des Hauses…

weiterlesen