Über Geschichte schreiben und sprechen

Das zweite Septemberwochenende steht für das Ferienende (zumindest hier in Baden-Württemberg) – in Frankreich ist es die Zeit der „Rentree“, wo nach der Sommerpause das gesellschaftliche und politische Leben wieder beginnt.An diesem Wochenende ist traditionell auch der Europäische Denkmaltag, der immer das Monatsthema in meiner Architekturrubrik „Seeraum“ ist. Dieses Jahr war ich am Samstag in Arbon und am Sonntag in Konstanz, jeweils bei mehreren Veranstaltungen und Führungen, und an beiden Orten wurde aufgezeigt, wie die…

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Radelnde Senioren am Bodensee

Die Radtouren der letzten Zeit – zuletzt mit Seniorengruppen aus Niederösterreich und Tirol – haben mir wieder mal gezeigt, was beim Publikum gut ankommt: Ich zeige, was nicht in jedem Reiseführer steht – oder wie es früher in den Merian-Heften hieß: „So steht es nicht im Baedeker“. Ich zeige das, was oft gerade neben den bekannten Sehenswürdigkeiten zu finden ist, wie in Stein am Rhein das Römerkastell gerade gegenüber auf der anderen Rheinseite. Dabei zeige…

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Vom Dreiländersee zur Dreisprachenspitze und weiter

Am Dreikönigstag hat mich die Zahl Drei länger beschäftigt. Es gibt ja kaum einen Lebensbereich, in dem sie keine Rolle spielt, vom Dreisatz bei Rechenaufgaben bis zu den Triptychen in der Kunst und zu den drei Prinzipien der Französischen Revolution: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Wenn ich meine Arbeitsgebiete und Themen anschaue, kommt sie aber auch da überall vor, mehr als mir bisher bewusst war.Der Bodensee ist der Dreiländersee, nur vor über hundert Jahren konnte man noch…

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Die Wasserscheide taucht wieder auf

Wasserscheide südlich von Tuttlingen

Ich arbeite regelmäßig an mehreren Themen, wie Architektur, Berge, Brücken, Kirchen­, Schweiz, etc. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von Themen, die ruhen, zurückgestellt sind, weil sie warten müssen, bis ihre Zeit gekommen ist.Manchmal bedarf es einer Anregung, eines Anstoßes von außen, um eines dieser Themen aus der Reserve zu locken. So ging es vor zwei Wochen mit der Europäischen Hauptwasserscheide, über die ich in den „Nullerjahren“ einiges veröffentlicht habe, z.B. im „Almanach 2005“…

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Frühe literarische Werke

Auf das Cover des kürzlich erschienenen Konstanzer Literaturführers bin ich nicht gekommen, aber jetzt ist wenigstens dokumentiert, dass ich in meinem früheren Leben auch literarische Texte geschrieben und veröffentlicht habe, vor vielen Jahren unter anderem in einer sehr kleinen, in der Friedrichstraße 91 publizierten Zeitschrift. In dieser war ein Jugendgedicht von mir, das da schon fünf Jahre alt war, mit einer dazu angefertigten Illustration von Dorena Raggenbass (damals Grafik-Design-Studentin, heute Stadträtin in Kreuzlingen). Und mit…

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An der Unterwasser-Grenze über Grenzen referiert

Am Mittwoch war ich – als Bodensee-Autor – beim wöchentlichen Mittagessen des Rotary Clubs Kreuzlingen eingeladen, um über das Thema „Grenzen durch und um den Bodensee“ zu referieren. Gottlieben, im Hintergrund das deutsche Ufer   Da ich jedes Thema vielseitig behandle, habe ich über die verschiedensten Grenzen gesprochen: geographische und touristische Grenzen, Überland- und Unterwassergrenzen, politische und sprachliche Grenzen, Wasserscheiden und Landscheiden, Grenzen der Satire und des (guten) Geschmacks, etc. Ich sollte 20 Minuten lang…

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Mit Roland Girtler durch Wien

Wenn ich aus rein touristischen Gründen in eine fremde Stadt komme, gehe ich immer auch mit meinem journalistischen Blick durch die Stadt – und mit meinem sozialwissenschaftlichen Hintergrund. In Wien, wo wir gerade zehn Tage verbracht haben, hat es sich ergeben, dass wir in einem Kaffeehaus (dem berühmten Café Landtmann) den wohl besten Informanten für diese Herangehensweise getroffen haben: Roland Girtler ist emeritierter Professor für Soziologie und Kulturwissenschaften und hat sich mit den Methoden der…

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Berge-Buch im Endspurt

Das Buch über die wichtigsten Schweizer Berge, an dem ich schon länger arbeite, ist jetzt praktisch kurz vor dem „Gipfelsturm“. Im Herbstprogramm des Midas Verlags ist es auf einer ganzen Seite – und von Buchhandlungen aus der ganzen Schweiz kommen schon Bestellungen. Etwa 90 % der Texte sind fertig, da ist das Ende absehbar. Dann kommen nur noch die üblichen Arbeiten zwischen Manuskriptabgabe und dem „Gut zum Druck“ …  

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