Von den kleinen Rechnungsfressern

Rechnungen schreiben gehört zu den lästigen administrativen Aufgaben, und Mahnungen zu den eher unangenehmen. Nach sechs, sieben Wochen kann man aber schon mal nachfragen, wo das Honorar bleibt. Hier ein Auszug aus dem Mailverkehr mit der Buchhaltung (B) eines größeren Medienhauses: B: “bitte entschuldigen Sie die verspätete Beantwortung Ihrer E-Mail. Leider ist Ihre Rechnung im System verschwunden. (…)” “vielen Dank für den Zwischenbescheid! Solche Systeme kenne ich auch – ich glaube, in denen gibt es…

weiterlesen

Von Bädern, Banken und Bergen

Wenn man so viel zu tun hat, dass die Aktualisierung der Website zu kurz kommt, ist das eigentlich ein gutes Zeichen. Aber was ich zur Zeit auf dem Tisch habe, ist so vielfältig, dass es zeigt, wie breit mein Arbeitsspektrum ist. So unterschiedliche Themen wie jetzt, in den letzten drei, vier Wochen, hatte ich schon lange nicht mehr gleichzeitig auf dem Tisch: – die Aktualisierung des Kirchen-Stadtplans Konstanz für die ACK – und danach der…

weiterlesen

Spezialgebiet: fast alles

Vor 15 Jahren hat mir ein Schweizer Verleger schon empfohlen, ich sollte meine Arbeitsgebiete nicht zu sehr einschränken – und wörtlich: „Bleiben Sie Generalist!“ – Kürzlich sagte in der Redaktionssitzung einer Zeitschrift, für die ich regelmäßig über Architektur, Gastronomie und Regionalpolitik schreibe, der Redakteur – nach meinem Hinweis, dass auch Zahlen und Statistiken eines meiner Spezialgebiete sind: „Gibt es eigentlich Themen, die nicht dein Spezialgebiet sind?“ – Meine Antwort: „Gibt es schon, zum Beispiel Opern…

weiterlesen

Fotografieren in der Arbeitswelt

Kürzlich habe ich ein neues Foto-Thema ausprobiert: Menschen bei der Arbeit, hier nachts in einer kleinen Bäckerei – am Beispiel der „Mannschaft“ (fünf Männer und eine Chefin) der Konstanzer Paradies-Bäckerei. Da müssen die Leute um halb 3 Uhr morgens antreten (einer schon um halb 2), und wenn um 6 Uhr der Laden geöffnet wird, ist das ganze Programm fertig: diverse Brote, Seelen, Weckle, Mäusle, etc. Der daraus entstandene Artikel ist im aktuellen akzent-Heft (Februar) zu…

weiterlesen

Erholt auf die Buchmesse

Die etwas verspätete Sommerpause mit zwei Wochen Griechenland-Urlaub (Foto: Insel Hydra) ist vorbei – jetzt steht die Frankfurter Buchmesse auf dem Programm. Und ein Haufen Arbeit liegt auf dem Pendenzenberg und kommt Dossier für Dossier nach vorne: ein Artikel über Jugenstil-Architektur, die Reportage über Restaurant-Toiletten, der Test eines Berggasthauses, u.a. – und für danach das Schweiz-Sachbuch (demnächst konkretere Infos) und das Wasser-Buch. Daneben die üblichen Auftragsarbeiten …

weiterlesen

Vom Geld und der Arbeit

Zum Verhältnis von Geld und Arbeit (Fundstücke und eigene Gedanken):   Eine Arbeit soll von diesen dreien mindestens zwei bringen: Geld – Spaß – Ruhm Das gilt für Freiberufler wie auch für Angestellte – und man müsste es differenzieren: Wieviel Prozent des maximal Möglichen bringt die Arbeit in den drei Bereichen?   Wir bieten drei Arten von Service: Gut – Billig – Schnell. GUT und BILLIG ist nicht SCHNELL. GUT und SCHNELL ist nicht BILLIG.…

weiterlesen