Die Seezunge beantwortet Fragen

Die Seezunge 2022 ist gerade ausgeliefert, dieses Mal ist sie erst nach Weihnachten aus der Druckerei gekommen.
Von mir sind darin zwei „Restaurant-Empfehlungen“: ein Aussichtslokal oberhalb von Dornbirn und ein auf Cordon Bleus spezialisiertes Restaurant in Kreuzlingen. Die Ammenegger Stuba ist in einer Lage, von der fast immer das Nebelmeer von oben zu sehen ist. Und das Grödeli war für mich die Gelegenheit, ein typisches Schweizer Gericht kennenzulernen, in dem Fall aus Kalbfleisch mit Bergkäse und „Mostbröckli“
Sehr viel redaktionelle Kleinarbeit steckt in den Informationen im Adressenteil mit fast 1000 Restaurant-Adressen.  Da gab es einige Recherchen, um Erklärungen von Merkwürdigkeiten einzufügen, vor allem wenn schon der Name Fragen aufwirft – ein paar Beispiele aus dem Rheintal (A + CH), in dem ich öfters unterwegs bin: Ist der Frauenhof ein Restaurant von Frauen oder für Frauen? Ist das Restaurant Burg in, neben oder bei einer Burg, die man nach dem Essen besichtigen kann? Gibt es im Alten Gericht eine Speisekarte mit alten Rezepten oder wurde da früher Gericht gehalten?  
Der Titel ist von einem baulich markanten Hotel in Konstanz finanziert, das am Seerhein liegt, aber nach dem 47. Breitengrad benannt ist. Es wirbt sogar damit, auf diesem zu liegen – Konstanz ist bekanntlich näher am 48. als am 47. Grad, der durch Bad Ragaz und Glarus geht.
Nachdem das Magazin bis 2020 immer etwas zugenommen hat, ist diese Ausgabe coronabedingt etwas dünner. Deshalb war auch kein Platz für Artikel, die thematisch in den Randgebieten der Gastronomie sind, wie Artikel über Restaurantnamen und früher die über verschiedene „Grundnahrungsmittel“ (Wasser, Brot, Käse und andere) oder meine gastronomischen Glossen.

Marketing mit geographischer Großzügigkeit
Die Ammenegger Stuba bei Dornbirn und das Grödeli in Kreuzlingen (jeweils Nr. 4)

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