Kleiner Rückblick auf 2019

Dieser Text hat nicht den Anspruch einer Jahresbilanz, er weist nur auf ein paar Ereignisse und Erfahrungen hin, die in diesem Jahr wichtig waren.
Zuerst die (auf den ersten Blick) schlechte Nachricht: Im letzten Jahr ist von mir kein neues Buch erschienen. Aber darauf müssen natürlich die guten folgen: Das vor zwei Jahren erschienene Buch über die Schweizer Berge hat sich zu einem „Longseller“ des Midas Verlags entwickelt. Als Lektor konnte ich zu einem der großen Erfolge des Herbstprogramms beitragen: „Es gibt keinen PLANet B“ von Mike Berners-Lee (im November die erste Auflage, kurz vor Weihnachten schon die zweite). Für die nächsten beiden Jahre sind mehrere Bücher geplant, die mehr oder weniger bald erscheinen werden: Zuerst kommt der Kirchenführer – Informationen über die nächsten folgen, sobald der Zeitplan sicher ist.
Auch dieses Jahr gab es wieder Anfragen von Medien, mit denen ich bisher noch gar keinen Kontakt hatte, beispielsweise von dem auflagenstarken Münchner Bergmagazin Alpinwelt, einen größeren Beitrag über Sprachen in den Alpen zu schreiben – durch das kleine Bergnamen-Buch von 2002 waren sie auf mich aufmerksam geworden.
Nachdem ich früher etwas Mühe hatte, Veranstalter für Buchvorstellungen und Lesungen zu finden, kommen jetzt auch Anfragen, so im Herbst von der Konstanzer Zimmerbühne, ob ist nicht wieder dort auftreten wollte. Dafür habe ich mir vorgenommen, meine „Lieblingstexte“ zu lesen, darunter einige unveröffentlichte und kaum bekannte, dazu auch literarische „Jugendsünden“. Die Veranstaltung ist am 8. April, weiteres unter Termine.
In der „Grauzone“ zwischen Beruf und ehrenamtlichem Engagement ist die Vorbereitung des 150-jährigen Jubiläums der Druckergewerkschaft in Konstanz (ursprünglich als Buchdruckerverein – heute als Teil der Ver.di), die auch jüngeren Kolleg+innen zeigen soll, dass viele Rechte, die wir heute haben, nicht selbstverständlich sind – das gleiche Problem hat ja auch die Frauenbewegung, die das erkämpft hat, wovon die nachfolgenden Generationen profitieren, oft ohne es wertzuschätzen. Zu dem Jubiläum wird natürlich auch ein Buch erscheinen, außerdem ein ganzes Programm mit einer Ausstellung, Konzerten, Filmen, Vorträgen und Stadtführungen. (weitere Infos, wenn es soweit ist)

Der Rückblick auf mein nicht-professionelles Leben im letzten Jahr kommt in Facebook, die Vorschau auf das Jahr 2020 wird hier Ende Januar stehen, wenn die wichtigsten Projekte so „aufgegleist“ sind, dass sie sicher fahren können.

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