Von Korrekturen und Frauen

Foto: die Tageszeitung, 2.3.2019, S. 17 (auf der Basis der häufigsten Fehler der Redakteure)

Gestern war „Tag der gesunden Ernährung“, heute ist der „Tag der Frauen“ (könnte jeden Tag sein), an diesem Wochenende ist kein Feier- oder Gedenktag, es muss ja auch nicht jeder Tag so eine Funktion haben. Heute ist aber auch der Tag der Korrektur, genauer gesagt der „Tag des Korrekturlesens“, denn korrigieren kann man ja alles Mögliche.
Das Korrigieren von Texten ist ja auch eines meiner Arbeitsgebiete, und als Korrektor+in macht man sich nicht immer nur Freunde. Die Korrektorin ist die mit dem Rotstift, die pedantisch durch die Texte geht, die am Ende die Fehler zählt, die auch beim schönsten Text noch das Haar in der Suppe findet. Die Arbeit der Korrektorin sieht man nicht, außer wenn sie mal ausgefallen ist oder ein Text die Korrekturphase umgangen hat, und auch dann nur, wenn man die Texte so aufmerksam liest wie die Korrektorin selbst.
Eigentlich müssten heute die Zeitungen unkorrigiert gedruckt werden, aber das würden die Frauen auch nicht so nett finden. Vielleicht könnte man es mit einer Seite testen – ohne darauf hinzuweisen, welche es ist.

Wenn Sie gut korrigierte Texte haben wollen, können Sie mich gerne kontaktieren.

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